Am Samstag morgen um 9 Uhr traff sich der HSV Fanclub Helvetia im Restaurant Pisoni. Mit zusätzlichen HSV Freunden fuhren wir nach Karlsruhe um das Spiel KSC - HSV zu schauen.
Nach 2 Stunden Fahrt machten wir in Herbolzheim eine grössere Pause.Wärend die Einen sich im Burger King verpflegten, gingen die Andern in den Gummibärenladen und kauften Fruchtgummis in sonderbaren Formen.
Nach ca 45 Minuten ging es weiter,und nach weitern 45 Minuten kamen wir in Karlsruhe an. Unser Fahrer Marc fand das Stadion ziemlich schnell.
Vor dem Stadion wurden dann schon die ersten Kontakte mit anderen HSV Fans geknüpft. Die Ersten hatten da schon einen leichten bis mittelschweren Rausch.
Vor dem Stadion stand der Supporter Fanbus und eine Tombola war auch in gange, der Hauptpreis war ein Trikot mit allen Autogrammen,dass übrigens ein Mädchen aus Hamburg gewann.
Als wir das Stadion betraten,wurden wir gefilzt. Wir mussten unsere Fanfahne, Kusi seine geliebte Tröte und Thomas sogar seinen Kugelschreiber abgeben, weil sie dachten das wären gefährliche Waffen von der Alkaida.
Bevor Tomi und Isa sins Stadion konnten, suchten sie ihre Tickets, welche Tomi schlisslich in seiner Jackentasche fand.
Als wir uns nach der Verpflegung auf die Plätze im Stadion begaben wurden wir nochmals gefilzt wie Schwerverbrecher, dasselbe bei jedem Toilettenbesuch.
Die Stimmung vor dem Match war war friedlich. Kurz nach Anpfiff wurden doch 2 Rauchbomben im HSV Sektor gezündet, was zu einem noch erhörtern Security- und Feuerwehr Aufgebot vor unserer Kurve führte.
Ein Hamburger Ultra versuchte mit Fangesängen etwas Stimmung in unseren Sektor zu bringen.
Die erste Halbzeit verlief ohne grosse Sensation, als in der 50 Minute für den KSC das 1 zu 0 fiel, waren wir noch an gefrorne Pizza und Currywurst essen.
In der zweiten Halbzeit hatten nicht mehr alle einen Stehplatz mit Sicht auf das Spielfeld. Wir verliessen kurz vor Spielschluss enttäuscht das Stadion. Auf dem Weg zum Bus fiel dann das Ausgleichstor für den HSV.
Ohne ein Tor zu sehen traten wir die Heimreise an.
Die Heimreise war kürzer, ausser den üblichen Rauch und Pinkelpause gab es keinen weitern Halt. Den Abend liesen wir dann im Restaurant Pisoni ausklingen.
Fazit der Reise: Das Stadion war nicht wirklich der Hit, die Toiletten waren so gut durchlüftet das man sein Geschäft auch im Freien hätte erledigen können. Die Durchsuchungen waren übertrieben und nicht gleichmässig,die einen mussten ihren Schlüssel abgeben und die andern kamen mit Rauchbomben rein. Richtiges Bier gab es keines, der Kaffee war mehr als dünn und das Essen ungeniessbar. Im Vergleich zum KSC Stadion ist die Nordbank Arena ein Kaiserpalast.
Nicole Amsler
